Aktuell | Vita | Termine | Nachgefragt | "Die Super Nanny" | Auftritte | Links | Autogramme | Presse-Archiv
Super Nanny

 

Staffelstart von "Die Super Nanny" am
1. September 2010

Ich distanziere mich von den im Internet und insbesondere auf dem Internetportal "youtube" gezeigten Folgen und teilweise verfälschten Szenen bzw. Situationen in meiner von der Kamera begleiteten Familienarbeit. Die Familien - vor allem die Kinder - werden dadurch oft in Situationen gebracht, die sch wierig für alle Beteiligten sind, mit meiner eigentlichen pädagogischen Arbeit nicht in Einklang zu bringen und nicht beabsichtigt sind.

Sendungen aus vergangenen Staffeln können hier angesehen werden: http://rtl-now.rtl.de/nanny.php

Katia Saalfrank im Interview http://www.rtl.de/tv/tv_984201.php

Hier "Die Super Nanny" auf RTL.de:

http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/tv-programm/real_life/die-super-nanny.html

Bewerbung RTL für "Die Super Nanny":

http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/tv-programm/real_life/die-super-nanny/super-nanny-bewerbung.html

Inhaltsangaben der Sendungen:

8. September 2010: Katia Saalfrank in Gundelfingen an der Donau

Familie A. mit den Kindern Mert (5) und Sena (3 Monate) lebt in Gundelfingen. Mert ist ein fröhliches und ausgelassenes Kind, das sich gerne bewegt und seine kleine Schwester heiß und innig liebt. Ständig möchte er sie drücken, küssen und mit ihr spielen, doch genau das führt zu massiven Konflikten mit den Eltern, die ihm Böses unterstellen.

Mert sucht verzweifelt nach Aufmerksamkeit und Zuwendung von seinen Eltern, doch meist wird er - mitunter auch sehr rüde - weggeschickt. Ansonsten hat er wenig Kontaktprobleme und schon einen besten Freund im Kindergarten. Er ist ein aufgeweckter und kräftiger Junge, der manchmal seine Kraft nicht richtig einzusetzen weiß, was besonders im Umgang mit Sena deutlich wird. Er ist sehr traurig darüber, dass ihm die Eltern den Umgang mit der kleinen Schwester verbieten. Die Eltern führen ein strenges Regiment und nehmen Mert beispielsweise Spielsachen weg, zerstören seine Bauwerke und haben einen beachtlichen Strafenkatalog erstellt. Abends ist die Situation besonders schwierig und eskaliert oft. Die Eltern erkennen nicht, dass Mert sich nach der Liebe seiner Eltern sehnt.

Beide Elternteile wünschen sich aber, dass Katia Saalfrank ihnen hilft und erklärt, was sie im Umgang mit ihrem Sohn falsch machen. Sie wissen, dass es andere Lösungsmöglichkeiten als schreien, schimpfen und ignorieren gibt und wollen diese zusammen mit der Diplom-Pädagogin erlernen.

1. September 2010: Katia Saalfrank ist in Porz/Zündorf

Im Stadtteil Porz/Zündorf lebt die vierköpfige Familie S.. Ramona ist 31 Jahre alt , zweifache Mutter und lebt zurzeit von Hartz IV. Mit ihrem 28-jährigen Lebensgefährten Dennis ist sie seit drei Jahren zusammen. Die beiden Kinder Lucas (4 Jahre) und Damian (9 Jahre) stammen aus einer früheren Beziehung. Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank wundert sich schon bei ihrem ersten Besuch über den rüden Umgangston, der in der Familie herrscht und stellt schnell fest, dass Wut und Gewalt hier den Alltag bestimmen.

Zwischen Ramona und Dennis sind die Rollen klar verteilt. Für die Beschäftigung der Kinder ist Dennis zuständig. Die 31-Jährige zieht sich hier völlig zurück. Die deutliche emotionale Ablehnung von Ramona sorgt bei ihrem Sohn Damian für Frust und große Wut. Der Junge weiß sich nicht anders zu helfen und reagiert aggressiv. Konflikte sind vorprogrammiert.

Auch abends sind die Kinder allein auf sich gestellt. Ramona will ihre Ruhe haben und hat keine Kraft für ihre Söhne. Die Antriebslosigkeit von Ramona hat tiefliegende Gründe. Ihre schwierige Vergangenheit belastet die zweifache Mutter bis heute. Nun hat die gesamte Familie Katia Saalfrank um Hilfe gebeten - auf die Diplom Pädagogin wartet keine leichte Aufgabe.

Neuer Staffelbeginn am 1. September 2010

Staffelende

Am 26. Mai 2010 wird ein „Katia Saalfrank Spezial – Alles was Dein Kind braucht“ gezeigt:

Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank beantwortet in diesem Spezial die wichtigsten Fragen rund um die Entwicklungsphasen von Kindern und Jugendlichen. Überraschende, witzige und anrührende Beiträge ergänzen Katia Saalfranks Arbeit in den Familien. Warum schlafen Babies nicht durch? Warum sind Eltern oft gestresster von Hausaufgaben, als Kinder selber? Pubertät - eine sensible Zeit für den Jugendlichen selber, voller Verwirrung aber doch kraftvoll und oft von Erwachsenen verkannt. Die Jugendlichen lösen sich ab und werden erwachsen - das stürzt Eltern oft in eine Krise! Wie kann man Kinder gut über Entwicklungskrisen begleiten, sie mit Verständnis und Zuwendung für das Leben stark machen? Diese und viele andere konkrete Fragen werden mit nachvollziehbaren Hinweisen besprochen und aufgelöst. Katia Saalfranks Motto: 'Problemkinder gibt es nicht - nur schwierige Situationen. Und Eltern, die dann Unterstützung brauchen'. Katia Saalfrank arbeitet mit der Überzeugung, dass Eltern vor allem eine tragfähige Beziehung zu ihren Kindern aufbauen können, wenn sie ihre Entwicklungsphasen und die emotionale Lage der Kinder besser verstehen.

Am 19. Mai 2010 wird ein „Die Super Nanny-Spezial“ zum Thema „Kinderarmut in Deutschland“ gezeigt:

Hartz4 ist tagtäglich in den Schlagzeilen. Ständig wird berichtet und lautstark darüber diskutiert, ob die Hartz4 Sätze angemessen sind. Seit einigen Monaten wird nun auch darüber gesprochen, ob die Beträge die einem Kind zustehen, dazu ausreichen, ihm ein menschenwürdiges Aufwachsen zu ermöglichen. Die Frage wurde mittlerweile mit „nein“ beantwortet – an einem neuen Gesetzesentwurf mit neu geregelten Beträgen wird gearbeitet. Die Gemüter kochen wieder hoch – sollen Hartz4 Familien mehr Geld oder statt dessen doch lieber Sachgutscheine für ihre Kinder bekommen – angeblich verprassen die Eltern das Geld ohnehin nur für sich selbst, investieren es in Flatscreens etc.

Einige Aspekte kommen in dieser Diskussion häufig zu kurz: Denn Armut bringt nicht nur materielle Einschränkungen mit sich, sondern kann auch auf Dauer zu einer enormen Beeinträchtigung im Selbstwertgefühl der Eltern führen. Diese Eltern müssen mit dem Gefühl umgehen, nicht gebraucht zu werden, sind oft mutlos, resignieren, haben mit Zukunftsangst und Existenzängsten zu kämpfen. Oft kommt die Scham dazu, vom Staat abhängig zu sein, versagt zu haben. All diese Aspekte führen häufig zu Überforderung und Kraftlosigkeit. Da bleiben Kinder schnell mal auf der Strecke.

Armut bedeutet aber nicht gleichzeitig Hartz4 – auch berufstätige Eltern (insbesondere Alleinerziehende) leben häufig mit ihren Kindern an der Armutsgrenze und das in einem so reichen Land wie Deutschland – auch hier kommt somit häufig die Beziehung zu den Kindern zu kurz, denn was bedeutet es z.B. für Kinder, deren Eltern berufstätig sind, um die Familie zu ernähren, wenn ihre Eltern dadurch kaum Zeit für sie und ihre Bedürfnisse aufwenden können. Viele Kinder sind somit auf sich selbst gestellt, müssen ihre Freizeit allein verbringen.

Katias Haltung dazu ist klar: Unabhängig davon wie viel Geld eine Familie hat, oder auch nicht hat – die Grundbedürfnisse der Kinder nach Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit bleiben bestehen und um ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen auch unerlässlich. Armut hat nicht nur etwas mit materiellen Sorgen zu tun – sie kann auch auf emotionaler Ebene stattfinden!

Katia möchte den besprochenen Themen auf den Grund gehen und aus erster Hand erfahren, was es für Kinder bedeutet in Armut aufzuwachsen.

Sie spricht mit Kindern, die in der Bundeshauptstadt leben und in Armut aufwachsen und erfährt mehr über ihre Gefühle, Ängste, Sorgen und Wünsche. Katia setzt sich für die Kinder und ihre Rechte ein und lässt sie zu Wort kommen und hört ihnen zu.

Am 12. Mai 2010 wird eine Wiederholung vom 21. Mai 2008 gesendet. Katia Saalfrank ist in Windeck

5. Mai 2010 Katia Saalfrank ist in Darmstadt

Die vierköpfige Familie W. lebt in Darmstadt. Mutter Sabrina ist mit ihren Kindern den ganzen Tag alleine, während ihr Mann arbeitet. Obwohl die Mädchen fröhlich und gut entwickelt sind, scheint die 27-Jährige wenig Kraft für die Bedürfnisse der Kinder zu haben und empfindet diese als Belastung. Wenn ihre Kinder nicht sofort hören, wird Sabrina schnell laut und aufbrausend, manchmal sogar handgreiflich.

Oft zieht sich die junge Mutter in ihre eigene Welt zurück, die aus chatten, telefonieren und rauchen besteht. Auch der Haushalt liegt dann brach, ebenso wie ihre Beziehung zu ihrem Mann.

Ehemann Markus, der jeden Abend die Kinder ins Bett bringt und sich neben seinem Job auch noch um den Haushalt kümmert, fühlt sich von seiner Frau allein gelassen. Er sorgt sich um seine Ehe und um das Wohl ihrer Kinder.

Die beiden Mädchen leiden sehr unter Situation zu Hause: Wenn Maike (5) oder Janina (2) etwas gegen den Willen ihrer Eltern tun, werden sie rabiat ins Kinderzimmer geschickt. Besonders ihre Mutter macht ihnen das Leben schwer. Janina schreckt regelrecht vor der Mutter zusammen und fängt an zu weinen, trotzdem sucht sie weiter die Nähe zu ihrer Mutter, die ihr aber häufig verwehrt wird.

Auch beim gemeinsamen Abendessen werden die beiden Kinder von ihren Eltern mit Erwartungen konfrontiert, die sie nicht erfüllen können: Sie sollen lange still sitzen. Reden ist verboten, wer nicht pariert, wird bestraft.

Beide Elternteile spüren, dass es so in der Familie nicht weiter gehen kann und erhoffen sich Hilfe von Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank, doch können die Eltern sich auf die Hilfe einlassen und lernen sie mit Hilfe von Katia, ihre Kinder besser zu verstehen?

28. April 2010 Katia Saalfrank ist in Munster

Die sechsköpfige Familie L. lebt in Munster, zwischen Hannover und Hamburg. Der siebenjährige Kim ist das älteste der vier Kinder. Nach einer schwierigen Geburt hat er in verschiedenen Bereichen Entwicklungsverzögerungen, besucht eine Sprachheilschule und braucht besondere Fürsorge und Zuwendung. Kim hat außerdem eine Fehlstellung der Füße, wegen der er mitunter von anderen Kindern gehänselt wird was ihn traurig und wütend macht.

Auch von seinen Geschwistern wird Kim oft geärgert. Häufig kommt es zum Streit, auch mit seinen Eltern, die wenig Verständnis für ihren Ältesten haben, ihn oft abwerten und wenig Rücksicht auf seine Einschränkungen nehmen. Stattdessen lassen sie Kim nahezu unkontrolliert endlos am PC spielen, ohne ihm andere Beschäftigungen und Förderung anzubieten, die er dringend bräuchte.

Die aufgeweckte Saskia (5 Jahre) besucht noch den Kindergarten. Zwischen ihr und ihren Brüdern Kim und Sebastian entstehen schnell Streitigkeiten, in die die Eltern nicht eingreifen, weil sie die Geschwister auch im Alltag mehr oder weniger sich selbst überlassen. Auch Saskia und der vierjährige Sebastian leiden unter den ständigen Beschimpfungen und der Dauerschreierei der Eltern. Auffallend ist, dass jedes Zimmer der Familie mit einem Fernseher ausgestattet ist und oft nebenbei auch noch der PC oder die Stereoanlage laufen, so dass in der Familie ohnehin ein hoher Geräuschpegel herrscht. Sogar die kleine Leonie (7 Monate) wird schon vor dem Fernseher geparkt.

Ramona (37) fühlt sich in ihrer Rolle als Mutter nicht ernst genommen und beklagt sich über mangelnden Respekt der Kinder. Die überforderte Mutter ist schnell vom Verhalten ihrer Kinder gereizt. Häufig schreit sie die Kinder an, schlimmstenfalls rutscht ihr schon mal die Hand aus. Offensichtlich gibt es auch Konflikte in Sachen Kindererziehung zwischen Ramona und ihrem Mann Dirk. Der 45-Jährige bevorzugt einen eher lockeren Erziehungsstil und sieht sich als Kumpeltyp, der für jeden Spaß zu haben ist. Doch Dirk gesteht Schwierigkeiten im Umgang mit den Kindern ein. Die gesamte Familie hofft auf ein Ende des aufreibenden und lieblosen Miteinanders durch die professionelle Hilfe von Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank.

21. April 2010 Katia Saalfrank in Husum - Teil 2

Fortsetzung der Arbeit mit der Patchworkfamilie B. in Husum (1. Teil 2. Dezember 2009)

14. April 2010 Katia Saalfrank ist in Belleben

Die fünfköpfige Familie S. wohnt in einem Bungalow-Haus in Belleben. Thomas (37) und Kristin (24) haben vor 2 Jahren Drillinge bekommen. Justin, Jamie und Chayenne. Der 37jährige Vater Thomas macht gerade eine Ausbildung zum Europäischen Speditionskraftfahrer und ist deswegen erst um 17:00 Uhr zuhause.

Hausfrau und Mutter Kristin kümmert sich um die Kinder und fühlt sich überfordert und von ihrem Mann alleine gelassen. Mit ihren zwei Jahren sind die drei Kinder in einer entscheidenden Entwicklungsphase und brauchen viel Bewegung, Zuwendung und Kontakt. Kristin hat das Gefühl, dass ihre Kinder nicht auf sie hören und wird deshalb sehr schnell laut und grob. In ihren Augen wollen die Kinder sie ärgern und sie mit Absicht an ihre Grenzen bringen. Nur schwer kann sie sich mit den Drillingen kindgerecht beschäftigen. Obwohl sie ihre Kinder über alles liebt, wünscht sie sich manchmal eine andere Situation.

Seit der Geburt der Kinder leidet auch die Beziehung von Thomas und Kristin. Vor allem zieht sich Thomas häufig zurück und lässt Kristin alleine mit Haushalt und den drei gleichaltrigen Kindern, was ja zusätzlich noch eine besondere Herausforderung darstellt. Häufig kommt es zum Streit zwischen dem Paar, da Kristin nicht mit seinen Erziehungsmethoden einverstanden ist. Es scheint jedoch neben den Konflikten der Eltern auch grundlegendes Wissen und Informationen über das zu fehlen, in welcher Entwicklungsphase sich Kinder mit zwei Jahren befinden und wie Eltern gut mit dieser Phase umgehen können.

Diplom Pädagogin Katia Saalfrank erkennt dies sehr schnell und will auf der einen Seite pädagogisches Wissen vermitteln auf der anderen Seite auch Unterstützung für die praktische Umsetzung leisten. Können die Eltern sich auf die Hilfe einlassen und lernen sie mit Hilfe von Katia ihre Kinder besser zu verstehen?

Staffelbeginn am 14. April 2010

Staffelende

16. Dezember 2009 Katia Saalfrank in Babenhausen

Drei Generationen leben im Haushalt der Familie S. zusammen. Oma Sieglinde (50) teilt sich die 70qm große Wohnung zusammen mit ihrer Tochter Angela (24) und deren Kindern Chantal (5) und Justin (3). Einen Rückzugsraum für die Einzelnen gibt es nicht – schon deshalb liegen oft die Nerven blank. Als größtes Problem benennen die Erwachsenen jedoch die Tatsache, dass Chantal extrem anhänglich ist und ständig die Versicherung benötigt, dass sie geliebt wird. Das Mädchen scheint extrem verunsichert. Angela hat den gewalttätigen Vater ihrer Kinder verlassen und auch Sieglinde hat sich von ihrem Mann scheiden lassen. Das scheint zur Verunsicherung der Kinder erheblich beizutragen.

Da Mutter Angela mit dem Kontakt im Alltag zu beiden Kindern alleine überfordert ist, übernimmt jeweils ein Erwachsener ein Kind. Oma Sieglinde kümmert sich überwiegend um Chantal und Angela um ihren Sohn Justin. Um Konflikten aus dem Weg zu gehen, und abends für Ruhe zu sorgen, schläft Sieglinde mit ihrer Enkelin in einem Zimmer. Anderenfalls würde Chantal bis in die Nacht hinein angstvoll schreien und nicht alleine schlafen. Angela ist sehr schnell genervt von ihren Kindern und selbst kleine Konflikte oder nur ein lautes Spielen der Kinder lassen sie verzweifeln, selber laut werden und auch unfreundlich. Angela bereut in vielen Situationen schon so früh Mutter geworden zu sein.

Von der Zusammenarbeit mit Katia erhoffen sich Mutter und Oma, dass Chantal endlich alleine einschläft, die Kinder „funktionieren“ und auf Sieglinde und Angela endlich hören! Allerdings werden die Vorschläge der Diplom-Pädagogin oft in Frage gestellt und abgelehnt. Es eskaliert, als Katia die Familie bittet am Nachmittag den Fernseher zwei Stunden lang auszuschalten. Wird Katia diesen Arbeitsauftrag annehmen?

Am 9. Dezember 2009 wird eine Wiederholung vom 22.10.2008 gesendet. Katia Saalfrank ist in Duisburg.

2. Dez ember 2009 Katia Saalfrank in Husum

Die fünfköpfige Patchworkfamilie Brodersen lebt in Husum. Mutter Senja (27), Partner Thomas (23) und die Kinder Sarah (9), Anna (6) und Finley (11 Monate) leben neben einander her. Die beiden Mädchen sind sehr fröhlich und lebendig und nerven Senja und ihren Lebensgefährten. Eine lieblose Distanz ist besonders zwischen Mutter Senja und Tochter Sarah sichtbar. Die 27-Jährige kann ihrer Tochter keine Liebe schenken und empfindet nur Abneigung ihr gegenüber. Das wird in jedem Kontakt deutlich. Mutter Senja ist der Neunjährigen gegenüber schon mehrfach die Hand ausgerutscht. Darunter leidet Sarah, die alles sehr gut formulieren kann und reif wirkt.

Senja und ihr Lebensgefährte Thomas (23) kennen sich seit dreieinhalb Jahren. Thomas ist überraschend schnell in das Leben der Familie eingetreten - besonders für die Kinder. Er ist der Vater von Finley. Durch ihn lernte Senja das Onlinespiel 'World of Warcraft' kennen. Seither verbringen die jungen Eltern ihre gesamte Zeit vor dem Computer. Dadurch geraten Haushalt und die Verantwortung den Kindern gegenüber in Vergessenheit. Senja und Thomas bezeichnen sich selber als computersüchtig.

Am 25. November 2009 wird eine Wiederholung vom 17.09.2008 gesendet. Katia Saalfrank ist in Berlin.

18. November 2009 Katia Saalfrank in Duisburg

Teil 2

11. November 2009 Katia Saalfrank in Duisburg

Teil 1

Die 29-jährige geschiedene Jessica lebt mit ihren drei Kindern auf beengtem Raum in einer kleinen Wohnung. Jacqueline (7) ist ein munteres und aufgeschlossenes Kind, das ebenso wie seine Geschwister unter dem rauen Umgangston der Mutter leidet. Jessica schreit ihre Tochter die meiste Zeit an, wertet sie ab und wird mitunter handgreiflich. Die Siebenjährige muss viel im Haushalt helfen, aufräumen, Staub wischen oder Wäsche aufhängen und wird für die Betreuung ihrer jüngeren Geschwister zur Verantwortung gezogen.

Jacqueline wünscht sich für ihre Familie, dass ihre Mutter aufhört zu schreien und ihrer Mutter die Hand nicht mehr ausrutscht.

Der vierjährige Dominik ist ein freundlicher Junge, der immer wieder die Zuwendung seiner Mutter sucht. Doch oft ist Jessica von seiner Anhänglichkeit genervt und weist ihn barsch zurück. Dominik zieht sich dann unglücklich zurück und weint.

Katharina ist das Nesthäkchen zu Hause. Die Dreijährige ist ein froh gestimmtes Mädchen, das jedoch viel Zeit vor dem oft laufenden Fernseher verbringt. Jessica fühlt sich mit ihren drei Kindern st uml;ndig überfordert und stößt dauernd an ihre Grenzen. Manchmal wünscht sie sich, dass sie nicht alle drei Kinder bei sich hätte. Jessica ist die ständigen Diskussionen und den Ärger mit ihren Kindern leid. So lässt sie mittlerweile alles laufen und entzieht sich immer öfter ihrer Verantwortung als Mutter. Sie wird oft laut und ist ungerecht zu den Kindern, an die sie selbst hohe Erwartungen stellt, besonders an Jacqueline. Jessica stellt ihre Tochter auf die gleiche Stufe wie ein Erwachsener. Sie wünscht sich Respekt und Anerkennung von Jacqueline, andernfalls wird das Kind bestraft.

Oma Edda, Jessicas Mutter, ist häufig bei ihrer Tochter und den Enkeln. Jessica hat selber eine schwierige Kindheit gehabt und so ist die Stimmung oft belastet, wenn Oma Edda auch da ist. Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank hat eine schwere Aufgabe: Sie sieht, dass Mutter Jessica im Moment nicht gut für die Kinder da sein kann und muss eine Möglichkeit finden, Jessica für einen Weg im Sinne der Kinder zu öffnen. Kann Jessica sich auf die Arbeit mit Katia einlassen?

Am 4. November 2009 wird eine Wiederholung vom 29.04.2009 gesendet. Katia Saalfrank ist in Dillingen.

28. Oktober 2009 Katia Saalfrank besucht noch mal zwei Familien

Katia lernte Familie S. im Februar 2009 kennen. Mutter Marianne war damals mit ihren Kindern unzufrieden. Sie überforderte sie, war laut, ungeduldig und schlug auch mal zu! Große Schwierigkeiten bereitete ihr damals Alizee, ihre jüngste Tochter. Egal, was Alizee anstellte, Mutter Marianne war sofort genervt und schnell reizbar. Durch zusätzliche Schwierigkeiten mit sich selber, geriet der Haushalt in Vergessenheit. Überall waren Wäscheberge. Die Wohnung war karg und verdreckt. Hinzu kamen Schulden und die mütterliche Sorge, nicht zu wissen, wie sie die Kinder ernähren soll. Marianne und ihre vier Kinder freuen sich sehr über einen erneuten Besuch von Katia. Besonders Marianne möchte damit zeigen, dass sich das Familienleben verändert hat. Marianne hat sehr an der Beziehung zu ihren Kindern gearbeitet. Sie möchte Katia an der Veränderung teilhaben lassen und zeigen, dass sie und ihre Kinder jetzt eine richtige kleine Familie sind.

Der Familie V. stattete Katia Saalfrank Ende März 2009 das erste Mal einen Besuch ab. Martina lebte bisher seit drei Jahren mit ihren Töchtern alleine. Seit der Trennung von Vater Michael, hat Martina immer wieder versucht, ihr Liebesglück zu finden. Dadurch fühlten sich die Kinder vernachlässigt. Vor allem Tatjana hat es Martina und deren Partner spüren lassen. Hinzu kamen die ungünstigen Arbeitszeiten durch ihren Schichtdienst als Einzelhandelskauffrau.

Kim-Lisa hatte in der Schule Probleme und verbrachte den ganzen Tag an der Spielkonsole. Celina geriet oft grundlos mit ihren älteren Geschwistern aneinander, von Tatjana musste sie auch Handgreiflichkeiten einstecken. Besonders Kim-Lisa hat Katia sehr ins Herz geschlossen und freut sich darauf, sie bald wieder zu sehen. Sie möchten gerne von ihren positiven Veränderungen berichten, aber auch über neue und alte Probleme sprechen.

Am 21. Oktober 2009 wird eine Wiederholung vom 16.01.2008 gesendet. Katia Saalfrank ist in Kleinberghofen.

14. Oktober 2009 Katia Saalfrank besucht noch mal zwei Familien. Sie ist in Meißenheim und in Leer.

Rund ein Jahr nachdem Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank Station bei zwei Familien gemacht hat, möchte sie heute erfahren, wie es den Familien in den vergangenen Monaten ergangen ist. Konnten die Eltern die Tipps und Anregung von Katia Saalfrank im Alltag auch ohne professionelle Unterstützung anwenden oder hat sich schnell der alte Trott wieder eingeschlichen?

Im September 2008 besuchte Katia Saalfrank die Familie S. aus Meißenheim am Oberrhein. Die vi erköpfige Familie hatte große Probleme. Die beiden Töchter funktionierten in den Augen der Mutter Romy nicht. Der Vater zog sich größtenteils aus dem Geschehen heraus, trank viel Alkohol und bot seiner Frau nur wenig Unterstützung, so dass sich die Mutter überfordert fühlte. Katia Saalfrank wurde schnell die Problematik deutlich, dass die beiden Kinder nur wenig Liebe und häufig Geringschätzung von zu Hause erfuhren. Im Gespräch mit den Eltern kommen Jörgs Alkoholproblem, aber auch die Probleme von Romy zur Sprache. Katia bringt Jörg dazu, eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen und macht den Eltern klar, das die Kinder wichtige Bedürfnisse haben so dass sie sich liebevoller und bewusster um ihre Töchter kümmern.

Im Juli 2009 besucht Katia die Familie noch mal. Jörg hat Fortschritte im Kampf gegen sein Alkoholproblem gemacht und die Eltern konnten einen großen Schritt auf ihre Kinder zu machen. Doch die Diplompädagogin erlebt auch bei ihrem zweiten Besuch, dass Romys seelische Probleme hat, die immer wieder zu schwerwiegenden Konfliktsituationen führen. Die Ehe steckt in der Krise und erneut bitten sie Katia um Hilfe, die vorschlägt gemeinsam einen Paartherapeuten aufzusuchen.

Auch bei Familie H. aus Leer schaut Katia Saalfrank noch einmal vorbei. Im Februar 2008 war sie das erste Mal bei der alleinerziehenden Mutter Roswitha und ihren vier Kindern. Die Atmosphäre war damals von Gewalt und Sprachlosigkeit geprägt. Katia versuchte mit zwei Antigewaltcoaches herauszufinden, woher die Aggressionen in der Familie kommen und welche Alternativen es in Zukunft für die Gewaltausbrüche geben kann. Eineinhalb Jahre später hat sich an der Lebenssituation der Familie viel geändert, drei Kinder sind ausgezogen und Tochter Jenni ist mittlerweile selbst Mutter einer Tochter. Das Verhältnis unter den vier Geschwistern hat sich vor allem durch die räumliche Trennung verbessert. Gewalt ist kein Thema mehr. Die Familie trifft sich zu gemeinsamen Aktivitäten und spricht in Ruhe miteinander.

7. Oktober 2009 Katia Saalfrank ist in Euskirchen

Die vierköpfige Familie F. wohnt in Euskirchen. Der elfjährige Marco hat es zu Hause nicht leicht. Besonders der Lebensgefährte seiner Mutter macht ihm das Leben schwer. Der Alltag von Marco ist von Abwertungen bestimmt. "Nullnummer" oder "Penner" sind nur einige Worte, mit denen Wolfgang dem Elfjährigen betitelt. Von seiner Mutter kann Marco keine Unterstützung erwarten - manchmal scheint sie auf seiner Seite, in anderen Situationen ist auch sie sehr unfreundlich zu ihrem Sohn. Marco fühlt sich alleine. Zwischen Marco und seiner Schwester Michelle (13) hat sich die Beziehung in der letzten Zeit verbessert, doch immer noch gibt es Streit.

Auch aufgrund seines Übergewichts muss Marco sich Beleidigungen von "Stiefvater" Wolfgang anhören, die ihn sehr verletzen. Marco wünscht sich, dass es generell weniger Streit innerhalb der Familie gibt und Wolfgang aufhört ihn zu beschimpfen und die Beleidigungen unterlässt.

Auch das Verhältnis zwischen Michelle und Stiefvater Wolfgang ist sehr angespannt. Der Umgangston ist rau, worunter Michelle leidet. Mutter Sandra empfindet die Stimmung zu Hause als sehr bedrückend. Sie weiß sich einfach nicht mehr zu helfen, da sie zwischen zwei Stühlen sitzt. Sandra findet es nicht gut, wie Wolfgang mit den Kindern umgeht, schafft es jedoch auch nicht klar Stellung zu beziehen und muss sich so ständig zwischen ihren Kindern und ihrem Lebensgefährten e ntscheiden. Sie holte sich auch beim Jugendamt Unterstützung und wollte mit Wolfgang zur Paarberatung gehen, was er able hnte. Somit blieben alle Unternehmungen bisher ohne wirkliche Bewegung in der Familie.

Sandra möchte gerne mit Katia ein neues Miteinander erarbeiten und so Wolfgang und ihre Kinder zusammenbringen. Gelingt es Katia Saalfrank die konfliktgeladene Atmosphäre und die Spannung in den Beziehungen zu lösen?

30. September 2009 Katia Saalfrank ist in Münster bei Darmstadt

Heute ist Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank in Münster bei Darmstadt bei Mutter Angela (28) und ihren vier Kindern. Angela sieht in allen Schwierigkeiten Sara als Ursache, die ein aufgewecktes und fröhliches Kind ist. Angela fühlt sich oft von Sara und ihren Geschwistern provoziert, wird dann schnell laut und haut in ihrer Hilflosigkeit auch mal zu.

Oft hat Sara wegen Nichtigkeiten Hausarrest und darf dann auch am Nachmittag nicht zum Spielen raus. Sara ist dann traurig, hält ihre Mutter für zu streng und fühlt sich unfair behandelt. Sie schimpft dann laut und streitet mit ihrer Mutter. Die fünfjährige Angelina hat ihren eigenen Kopf. Von ihrer Mutter wird sie als "Trotzkopf" bezeichnet. Am liebsten beschäftigt sich die Fünfjährige alleine, was ihrer Mutter gar nicht Recht ist und worüber es auch immer wieder Diskussionen gibt. Dadurch macht Angela sich dann selbst das Leben schwer. Der vierjährige Justin ist ei n kleiner Wirbelwind und hält mit seiner Lebendigkeit Angela in Atem, die sich oft über Kleinigkeiten ärgert und dann in einen Machkampf mit den Kindern gerät. Jermaine ist das Nesthäkchen der Familie. Der Einjährige ist sehr auf Mutter Angela fixiert. Er möchte nicht von ihrer Seite weichen und überfordert Angela zusätzlich.

Die entkräftete und entnervte alleinerziehende Mutter Angela fühlt sich mit all dem alleine und hilflos. Mit ihren Kindern und der Haushaltsführung ist sie sichtbar überfordert. Die 28-Jährige gibt offen zu, dass ihre Hand den Kindern gegenüber schon oftmals ausgerutscht ist.

Angela selbst kann ihren anstrengenden Familienalltag nur mit Mühe bewältigen. Selbstzweifel überfallen Angela und sie macht sich Vorwürfe. Zu den Schwierigkeiten mit den Kindern kommt hinzu, dass sich die 28-Jährige in Deutschland nicht richtig wohl fühlt. Bis heute fühlt sie sich wie eine Amerikanerin und vermisst das Leben in den USA. Angela wünscht sich, dass sie weniger schreit und besser für ihre Kinder da sein kann. Sie hat Katia Saalfrank zu sich eingeladen und um Hilfe gebeten. Kann Katia Angelas Blick auf die Bedürfnisse der Kinder richten und sie stärken?

23. September 2009 Katia Saalfrank besucht noch mal zwei Familien

Sylvia S. und Sabine A. - zwei Mütter, die mit ihrer Kraft am Ende waren, sich von der Gesamtsituation in ihren Familien überfordert fühlten und Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank um Hilfe baten. In beiden Familien versuchte Katia Saalfrank zu ergründen, warum das Verhältnis der Mütter zu ihren Kindern so angespannt war und wie sie die Familien wieder vereinen konnte. Nun besucht die Diplom-Pädagogin beide Familien ein zweites Mal und erlebt so manche Überraschung.

16. September 2009 Katia Saalfrank ist in Wassenberg

Katia Saalfrank besucht heute Familie H. aus Wassenberg, bei der die Konflikte zwischen Tochter Sandra (16) und den Eltern zum Alltag gehören. Sandra hat einen längeren Heimaufenthalt hinter sich und macht dies ihrer Familie und insbesondere ihren Eltern zum Vorwurf. Sie fühlt sich als "schwarzes Schaf" und als "Sündenbock" für alle Probleme zu Hause. Die Familie schafft es nicht, über dieses schwere Thema zu sprechen. Die Eltern weichen den Fragen und Vorwürfen von Sandra aus und es kommt deshalb täglich zur Auseinandersetzung zwischen all en Beteiligten. Sandra will ihre Eltern zur Rede stellen und reagiert tief gekränkt auf die Ablehnung. Auch mit ihrer Schwester Monique (17) gibt es Auseinandersetzungen, die mitunter auch in Handgreiflichkeiten enden. Für die täglichen Streitthemen in der Familie sorgt auch die Beziehung von Sandra zu ihrem 40-jährigen Freund. Sandra wünscht sich, dass alle ihren Freund akzeptieren. Das fällt den Eltern schwer, die sich um Sandra sorgen.

Mutter Steffi ist seit Jahren sehr belastet. Sie leidet schon länger unter Herzkreislaufproblemen und psychischen Problemen. Steffi erinnert sich, dass es schon immer Schwierigkeiten mit Sandra gab. Als die Situation damals weiter eskalierte, sahen Steffi und Jürgen keine andere M ml;glichkeit, als sich für eine Heimunterbringung zu entscheiden. Die Sorgen um Sandra und die täglichen Streitigkeiten in der gesamten Familie führen zu einer Dauerbelastung.

Während die Eltern hoffen, durch die Arbeit mit Katia wieder einen neuen Zugang zu Sandra finden zu können, bleibt die 16-jährige sehr skeptisch und stellt die gesamte Arbeit mit Katia in Frage. Zu viele Kränkungen und Verletzungen scheinen Sandra hoffnungslos zu machen. Sie zweifelt an der Möglichkeit mit ihren Eltern die für sie wichtigen Fragen klären zu können. Die Diplom-Pädagogin begibt sich auf den Weg und versucht zwischen Sandra und ihren Eltern zu vermitteln und einen „Funken Hoffnung“ in die Familie zu tragen.

Am 9. September 2009 wird eine Wiederholung vom 28.05.2008 gesendet. Katia Saalfrank ist in Mainz.

2. September 2009 Katia Saalfrank ist in Schramberg

Sarah ist 19 Jahre alt und bereits zweifache Mutter. Mit dem nicht wesentlich älteren Vater, Steven (21), des dreijährigen Fabrice und der dreimonatigen Fabienne lebt sie in Schramberg.

Fabrice ist ein aufgeweckter, fröhlicher und lebhafter Junge. Der Dreijährige turnt und tollt durch die Wohnung und sucht nach Beschäftigung und Ansprache. Er spielt viel alleine, denn seine Schwester Fabienne (3 Monate) ist zum gemeinsamem Spiel noch zu klein. Fabrice braucht Aufmerksamkeit und Zeit, die er bei seinen jungen Eltern sucht. Doch die findet er hier in den seltensten Fällen - besonders seit seine kleine Schwester die volle Aufmerksamkeit der Eltern bekommt. Der Dreijährige scheint eher zu stören, wird ständig auf sein Zimmer geschickt und zieht sich deshalb mehr und mehr zurück und wird traurig!

Die jungen Eltern sind viel mit sich und ihrer Beziehung beschäftigt - auch versorgen sie gemeinsam die kleine Fabienne. Besonders Vater Steven kümmert sich um die Kleine. Bei der Erziehung der Kinder sind sich Sarah und Steven häufig uneinig - verbale und auch körperliche Auseinandersetzungen werden auch vor den Kindern ausgetragen - manchmal trifft es auch Fabrice selber. Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank steht vor der Aufgabe, die jungen Eltern für die Bedürfnisse beider Kinder gleicher Maßen zu sensibilisieren und gleichzeitig auch die Paarbeziehung der beiden Eltern zu bearbeiten, damit die kleine Familie wieder ins Gleichgewicht kommt.

Staffelbeginn am 2. September 2009

Staffelende 27. Mai 2009

27. Mai 2009 Katia Saalfrank ist in Köln

Sieben Mädels im Alter von 15 Jahren bis acht Monaten freuen sich diesmal auf den Besuch von Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank. Die sieben Kinder leben gemeinsam mit ihren Eltern Mama Luigia (39) und Papa Rudolf (43) im Köln Norden. Die neunköpfige Familie lebt in beengten Verhältnissen, so dass allein die die räumliche Nähe viel Streit und Chaos vorprogrammiert ist. Seit einem halben Jahr lebt auch die 15-jährige Vanessa, Mama Luigias Tochter aus einer früheren Beziehung, wieder bei ihrer Mutter. Die übrigen Geschwister mussten nach dem Einzug der großen Halbschwester noch enger zusammenrücken, da der Teenager als einziges Kind ein eigenes Zimmer bekommen sollte. Nun gibt es mit den jüngeren Geschwistern täglich Streit und lautstarke Auseinandersetzungen.

Die zierliche Luigia ist durch ihre vielköpfige Kinderschar stark gefordert und oft sehr gestresst.

Die 39-Jährige war über den Entschluss ihrer 15-jährigen Tochter, zur Mutter zu ziehen, erfreut. Dennoch ist die Situation nicht einfach, denn besonders die beiden großen Mädchen rangeln und sind eifersüchtig. Hier muss dann die gestresste Mutter vermitteln.

Allgemein beschreibt sie die Stimmung als aggressiv. In ihren Augen wird dies auf die enorme Enge in der Wohn ung zurückgeführt. Durch den vorhandenen Platzmangel haben die Kinder keine Rückzugsmöglichkeiten und keine Chance sich frei zu bewegen. Neben den Kindern hat Mutter Luigia Probleme mit ihrem Mann Rudolf. Sie weiß, dass sie den Kindern gegenüber schnell nachgibt und vieles durchgehen lässt. Es gibt Uneinigkeiten zwischen den Eheleuten. Auch sorgt sich Luigia wegen des Alkoholkonsums ihres Mannes.

Die dringlichste Aufgabe von Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank liegt nun darin, neben den Streitigkeiten in der Familie auch das Alkoholproblem mit Rudi klar zu benennen und anzugehen. Natürlich wünscht die Familie sich auch angemessenen Wohnraum. Katia möchte die Familie auch hierbei unterstützen. Es gibt viel zu tun für Katia Saalfrank.

Am 20. Mai 2009 wird eine Wiederholung vom 07.05.2008 gesendet. Katia Saalfrank ist in Leer.

13. Mai 2009 Katia Saalfrank ist in Kreuztal

Martina V. (38) ist allein erziehende Mutter von drei Mädchen. Sie lebt mit ihren Töchtern Tatjana-Christa (13), Kim-Lisa (12) und Celina (9) in Kreuztal bei Siegen.

Seit der Trennung ihrer Eltern vor drei Jahren ist die Beziehung zwischen Tatjana und ihrer Mutter schwierig. Ihre täglichen Streitigkeiten entstehen meist aus einer harmlosen 'Zickerei' und enden in gegenseitigem Anschreien. Tatjana wirft ihrer Mutter vor, sie wie ein Baby zu behandeln, ihr keine Freiheiten einzuräumen und macht sie verantwortlich für die Trennung von ihrem Vater. Wenn Tatjana ihre Mutter verletzen will, haut sie zu ihrem Vater ab und bleibt manchmal wochenlang bei ihm.

Ein großer Streitpunkt zwischen der ältesten Tochter und Martina ist der Wunsch der Mutter, einen festen Partner zu finden. Laut Tatjana hat ihre Mutter 'sehr viele' Männerbekanntschaften gehabt und vernachlässigt dann ihre Kinder, wenn sie wieder mal verliebt ist. Mit ihren Schwestern versteht sie sich meistens gut. Tatjana übernimmt viele Funktionen und betreut die Geschwister, wenn Martina arbeitet. So weckt sie die Kinder morgens und bringt sie auch häufig ins Bett. Manchmal ist es viel für Tatjana und sie fühlt sich alleine gelassen.

Von ihrer Mutter wünscht sie sich mehr Aufmerksamkeit und die Möglichkeit gemeinsam etwas zu unternehmen. Tatjana hofft, dass Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank das Verhältnis zwischen ihr und ihrer Mutter wieder verbessern kann. Schafft es Katia Saalfrank Martina einen Weg aufzuzeigen, wie sie ihr Verhältnis zu ihren Töchtern verbessern kann und wie sie den Spagat zwischen Kindern und einem neuen Partner meistern kann?

6. Mai 2009 Katia Saalfrank ist in Flensburg

Flensburg in Schleswig Holstein. Hier wohnt Familie S. Mutter Marianne ist 31 und alleinerziehend. Ihr ältestes Kind ist Kris, er ist 10. Justine ist 9, Alizee ist 6 und Felix ist 1 Jahr alt. Erst vor kurzem hat sich Marianne von ihrem Freund, dem Vater von Alizee, Felix und Justine, getrennt. Weder zu ihm, noch zum Vater von Chris besteht viel Kontakt. Fast täglich kommt Mariannes Schwägerin Nadja vorbei, um die 31-Jährige zu unterstützen. Die 23-jährige Nadja war es auch, die Katia Saalfrank um Unterstützung für ihre Freundin Marianne gebeten hat. Fast täglich bekommt Nadja die ständigen Auseinandersetzungen und Streitigkeiten unter den Kindern, aber auch die extremen Launen von Marianne mit. Der Familie fehlt aus ihrer Sicht die Routine und eine gute Umgebung für die Kinder. Sie wünscht sich für die gesamte Familie mehr Ruhe und hofft, dass Marianne durch die Arbeit mit Katia wieder neuen Mut schöpfen und sich so die gesamte Situation vor allem für die Kinder positiv verändern kann.

Da Mariannes körperliche und seelische Verfassung derzeit nicht besonders stabil ist, unterstützt Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank die 31-Jährige vorerst auch ganz praktisch. Zu Mariannes schlechter psychischer Verfassung kommen auch noch finanzielle Schwierigkeiten. Marianne lebt mit ihren Kindern von Hartz IV, hat Schulden und befindet sich in einer ausweglosen Situation. Schafft es Katia Saalfrank dieser Familie aus der Vielzahl von Problemen Wege zur Lösung aufzuzeigen?

29. April 2009 Katia Saalfrank ist in Saarbrücken

Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank erwartet heute ein ungewöhnlicher Fall: Ein allein erziehende Vater droht, durch Chaos und Überforderung den liebevollen Umgang mit seinen drei Kindern zu verlieren.

Die Familie wurde von der Mutter verlassen. Seitdem übernimmt die erst elfjährige Stefanie viele Aufgaben, die bis vor kurzem noch von ihrer Mutter erledigt wurden. Sie putzt, kocht, wäscht und hilft ihren Geschwistern bei den Hausaufgaben. Mit all diesen Aufgaben ist Steffi extrem überfordert. Ihrem Vater scheint sie dennoch nichts recht machen zu können. Hinzu kommt die Baustelle in der sie derzeit leben. Es ist immer dreckig und unordentlich und Stefanie hat keinen Rückzugsraum.

Steven ist der Zwillingsbruder von Steffi. Die beiden verstehen sich gut und sind ein Herz und eine Seele. Steven leidet sowohl unter den wohnlichen Bedingungen als auch der Trennung seiner Eltern sehr. Er ist verschlossen und wirkt oft traurig. Zwischen ihm und seinem Vater gibt es oft Streit. Harald ist schnell ungerecht und lässt dann seine Launen auch an Steven aus.

Tamara (8) hat es unter ihren Geschwistern nicht leicht. Tamara wünscht sich, dass die Streitigkeiten nachlassen, es immer "blitze blank" ist und ihr Papa sie nicht mehr anschreit.

Harald Sch. (40) lebt seit der Trennung von seiner Frau im Chaos. Sein Tag besteht nur noch aus seinem Job, Hausarbeit und Organisation der Kinder. Oft sind die Kinder sich selbst überlassen, ein geregeltes Familienleben gibt es nicht. Haralds Überforderung führt dazu, dass er wenig Geduld mit den Kindern hat. Immer wieder nörgelt er an den Kindern herum, die versuchen, es ihrem Papa in allen Bereichen recht zu machen. Er sieht nicht, dass die Kinder viel alleine bzw. überfordert sind und kann das Haus im Moment nicht sauber halten. Er liebt seine Kinder sehr, ist aber so gestresst, dass er dies nicht immer zeigen kann. Harald sucht händeringend nach einer Frau, die ihm auch zu Hause unter die Arme greift. Da kommt Katia Saalfrank gerade recht, die Harald zwar keine neue Frau, aber einen Weg zu einem liebevolleren Umgang mit seinen Kindern und einem organisiertem Alltag aufweisen kann.

22. April 2009 Katia Saalfrank ist in Berlin

In Berlin-Lichtenberg ist Familie M. zuhause. Vater Klaus und Mutter Silvia betreiben einen kleinen Blumenladen, entsprechend oft ist Silvias Tochter Jennifer (12) sich selbst überlassen. Jenny wirkt auf den ersten Blick älter als zwölf. Sie ist reflektiert und schlagfertig und eine richtige Berliner "Göre", die ihren Kiez Lichtenberg liebt. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten auf den hiesigen Spielplätzen oder im örtlichen Jugendclub, wo sie sich anerkannt und gemocht fühlt. Jennifer ist von ihrer Mutter genervt. Sie wirft ihr vor, dass diese ihr keine Freiheiten ließe und sie sie regelrecht schikaniert. Andererseits vermisst Jennifer die Zeit und auch Nähe mit ihrer Mutter.

Das Verhältnis zu ihrem Stiefvater steht auf wackligen Füßen: Sie akzeptiert Klaus zwar, mag es aber nicht, wenn er sich in die Konflikte mischt, weil Jenny dann das Gefühl hat, dass sich die Erwachsenen gegen sie verbünden. Jenny wünscht sich mehr Unternehmungen mit Silvia alleine.

Mutter Silvia hat vor allem Angst, dass Jenny auf die schiefe Bahn geraten könnte. Täglich gibt es Streit, weil Silvia alles über Jenny wissen möchte. Sie bedauert Jennys Unpünktlichkeit und dass Jenny ihr bezüglich ihrer Aufenthaltsorte nicht die Wahrheit sagt und schnüffelt ihr deswegen noch intensiver hinterher, was wiederum zu Konflikten mit Jenny führt. Hinzu kommen häufige Konflikte mit ihrem Mann Klaus. der im Moment sogar ausgezogen ist.

Stiefvater Klaus versucht seine Selbstständigkeit voran zu treiben um finanziell wieder unabhängig von staatlicher Unterstützung zu sein. Dafür hat seine Frau nur wenig Verständnis. Klaus weiß, dass seine Frau mit den Schwierigkeiten total überfordert ist und auch er kennt die kriminellen Probleme in Lichtenberg. Auch er macht sich Sorgen um Jenny. Silvia möchte nicht, dass Klaus sich in alles einmischt, Klaus wünscht sich jedoch, bei Jennys Erziehung mitreden zu dürfen, was zu weiteren Konflikten führt. Wie alle anderen leidet auch er unter den familiären Streitigkeiten.

Silvia setzt ihre Hoffnungen in Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank. Sie soll einen Zugang zu Jenny finden. Silvia wünscht sich ein harmonisches Miteinander, weniger Beschimpfungen und eine neue Vertrauensbasis für die Beziehung zu ihrer Tochter Jenny. Was wird Katia Saalfrank nbsp;tun, um dieser Familie aus der Vielzahl von Problemen Wege zu einem friedlichen Miteinander aufzuzeigen?

15. April 2009 Katia Saalfrank ist in Gelsenkirchen

Heute besucht die Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank die fünfköpfige Familie W. in Gelsenkirchen . Diesmal wurde sie nicht von den Eltern, sondern von der Großmutter um Hilfe gebeten.

Oma Christa ist sich sicher, dass ihre drei Enkel mehr Zuwendung von ihren Eltern brauchen, denn die 31-jährige Mutter Cindy kümmert sich lieber um ihr Internetradio als um Haushalt und Familie. Papa Michael (36) ist durch seinen Job als Kraftfahrer oft mehrere Tage am Stück nicht zu Hause und verbringt seine Zeit zu Hause ebenfalls lieber vor dem PC als zusammen mit seinen Kindern. Bei ihrem ersten Besuch in der Wohnung der Familie fallen Katia Saalfrank sofort das Chaos und die riesigen Wäscheberge auf, die sich überall in der Wohnung breit machen. Anstatt selbst aufzuräumen, kommandiert Cindy allerdings ihre Kinder herum. Die Atmosphäre bei Familie W. ist geprägt von Schreierei und Schlägen, auch zwischen den Ehepartnern kommt es zu lautstarken Auseinandersetzungen und tätlichen Angriffen - und dies alles vor den Augen und Ohren der Kinder. Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank nimmt den Auftrag an und möchte versuchen der Familie bei der Entwirrung des Beziehungscaos zu helfen, doch dafür ist von allen Seiten Ehrlichkeit gefragt. Können sich die Eltern überwinden und mit Katia gemeinsam wieder in ihre Rolle als Eltern finden?

10. Dezember 2008

Am heutigen Mittwoch begeht RTL die 100. Folge. Dazu durfte Katharina Saalfrank fünf Familien, die sie in den letzen Jahren betreut hat, zu einem großen Wiedersehen nach Berlin einladen. Gemeinsam schauen Sie sich die heutige Familiensituation anhand einer Videoanalyse an, sprechen über vergangene Zeiten und die individuelle Entwicklung innerhalb der Familien.

Familie R. aus Weitersheim: Im April 2005 trifft Katia Mutter Patricia (44) mit ihren vier Töchtern im Alter von 20 bis 7 Jahre. Der Vater verstarb einige Monate zuvor im Alter von 49 Jahren und die Trauer war damals ein zentrales Thema. Die pubertierende Lisa hatte den schwersten Stand in der Familie, eckte ständig an und litt unter ihrem Übergewicht.

Familie W. aus Bad Mergentheim: September 2005: Bei der ersten Begegnung mit der Familie lebte Marianne alleine mit ihren vier Söhnen, ihre Tochter Lena war zu dieser Zeit noch in einem Kinderheim und von ihrem Mann war sie zu dieser Zeit getrennt und stritt mit ihm um das Sorgerecht für Baby Leon. Sohn Marc, damals neun Jahre alt, hielt mit seiner Lebendigkeit die gesamte Familie auf Trapp und stritt sich täglich mit seinem Bruder Timo, damals 12 Jahre alt.

Famile S. aus Schifferstadt: Als Katia die Familie S. im März 2006 kennen lernte, stand Dominik S. kurz vor einer Haftstrafe, weil er mehrfach straffällig geworden war. In seinem Freundeskreis war der Konsum von Alkohol und Drogen an der Tagesordnung. Der Umgang miteinander zwischen Mutter Conny, ihrem Lebensgefährten und den Kindern war sehr aggressiv und Beleidigungen untereinander normal geworden. Katia arbeitete innerhalb der Familie, nahm jedoch auch Dominik`s Situation ernst. Um ihm mögliche Kon sequenzen für sein Handeln aufzeigen zu können, besuchte Katia mit ihm die JVA Herford und arrangierte dort ein Treffen mit Gefangenen. Dominik zeigte sich damals beeindruckt.

Familie S. aus Siegen: Katia besuchte Familie S. im Oktober 2007 das erste Mal. Damals herrschte viel Gewalt. Mutter Sonja schlug vor allem die kleine Pia und die Kommunikation zu ihrer älteren Tochter Julia (13) war sehr schwierig. Julia fühlte sich nicht geliebt und ernstgenommen und Sonja hatte das Gefühl den Kontakt zu ihr fast ganz verloren zu haben . Die kleine Pia bekam alle Konflikte hautnah mit und litt darunter. Sonja hingegen hatte zu dieser Zeit wenig Kraft um sich gut um Pia zu kümmern, so dass Julia auch noch die Betreuung am Nachmittag für Pia l;bernahm.

Famile S. aus Berlin: Bei Katias erstem Besuch in der Familie, lernte sie die traurige Danielle, damals 11 Jahre alt, kennen. Besonders Danielle und ihr Stiefvater Michael gerieten immer wieder aneinander. Dabei war die Distanz zwischen Michael und der damals 11jährigen deutlich spürbar. Auch Mutter Martina tat sich sehr schwer, liebevoll auf Danielle zu zugehen, so dass sich Danielle benachteiligt fühlte und einen schweren Stand in der Familie hatte. Ihre ganze Liebe und Zuneigung gaben Michael und Martina damals der fast zweijährigen Tochter Delana. Die Belange der 11jährigen standen hinten an.

03. Dezember 2008

Diesmal geht es um eines der schwierigsten Themen unserer Zeit. Katharina Saalfrank trifft auf den siebenjährigen Justin und erlebt in seiner Familie Kindesmisshandlung und Vernachlässigung hautnah. Die Diplom-Pädagogin sieht hier von Beginn an ihre einzige Unterstützungsmöglichkeit darin, mit der Mutter zu erarbeiten, dass sie das Jugendamt selbstständig einschaltet und sich für eine Inobhutnahme ihres Sohnes zu entscheiden. Justin wird in einer Pflegefamilie untergebracht. Zu tiefliegend ist die Störung und die Traumatisierung der Mutter, die sich nun erstmal Zeit für eine eigene Therapie nehmen muss.

Die 30-jährige Jutta lebt mit ihren drei Kindern zur Zeit alleine. Zu ihren beiden jüngeren Töchtern, der zweijährigen Amelie und der 16 Monat e alten Kira, hat sie eine intensive und liebevolle Beziehung. Für ihren siebenjährigen Sohn Justin scheint sie je doch nur Ablehnung und Unverständnis zu verspüren. Jutta hat für ihren Sohn schon lange keine Geduld und nur wenig Liebe übrig. In ihren Augen hilft der Siebenjährige zu wenig und fragt zu viel.

Jutta scheint sich alleine durch die Anwesenheit von Justin provoziert zu fühlen! Der Zugang zu ihrem Sohn ist ihr im Moment durch eine "hohe Mauer" wie sie sagt verwehrt. Sie ist von Justin genervt und hat ihm schon ins Gesicht gesagt, dass sie mit ihm so nicht mehr leben kann und will - Justin ist mit diesen Aussagen überfordert und bleibt traurig alleine. In vielen Momenten würde si e ihn am liebsten vor die Tür stellen, oft schlägt sie ihn heftig und schreit ihn an. Eine ausweglose Situation für Jutta - unerträglich vor allem für Justin.

Die 30-jährige Mutter weiß, dass sie ihrem Sohn nicht gut tut und es Justin schlecht geht. Die Haltung, die sie Justin gegenüber hat, macht sie unglücklich. Auch ihre Aggressionen hat sie häufig nicht unter Kontrolle. Zuletzt ist die Brille von Justin bei einem Wutausbruch von Jutta kaputt gegangen. Sie hat Angst, dass sie Justin aus Wut irgendwann noch stärker verletzen könnte als es im Moment jetzt schon der Fall ist und sucht deshalb Hilfe bei Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank. Was wird Katia zu dieser schwierigen Situation sagen und was kann sie unternehmen um das Beste für Jutta und Justin zu erreichen?

26. November 2008

Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank ist heute zu Besuch bei der vierköpfigen Familie Z., die in Strullendorf bei Bamberg lebt. Zur Familie gehören die Kinder Anthony (5) und Jeremy (4), sowie Mutter Elke (22) mit ihrem Lebensgefährten Stefan. Nach einer Trennung im Jahr 2007 geben Elke und Stefan ihrer Beziehung eine zweite Chance. Erst seit zwei Monaten sind sie wieder ein Paar.

Mit ihrem Lebensgefährten Stefan streitet sich Elke trotzdem fast täglich. Grund dafür ist zum einen die angeschlagene Beziehung der beiden, zum anderen die empfundene Belastungen mit den Kindern.

Anthony ist ein lebhaftes und aufgewecktes Kind. Für seine Mutter Elke scheint er jedoch, nur eine Last zu sein. Häufig lässt sie deshalb lautstark ihren Ärger an ihm aus. Anthony hat somit einen schweren Stand bei seiner Mutter und spürt, dass seine Mutter den jüngeren Bruder offensichtlich bevorzugt. Anthony leidet unter dieser Zurückweisung. Wenn Elke etwas von Anthony möchte, ist er der Kleine oft überfordert. So endet alles meist in lautem Geschrei und mit einem Klaps auf den Po. Stefan hat zwar eigentlich einen guten Zugang zu dem Kleinen, allerdings schimpft auch Stefan schnell und laut mit ihm.

Der vierjährige Jeremy ist ebenfalls ein Wirbelwind. Besonders mit Bruder Anthony hat er Spaß, auch wenn es häufiger zu kleinen Geschwisterstreitigkeiten kommt. Beide Kinder haben Stefan als "Papa" akzeptiert.

Mutter Elke ist über die Gesamtsituation und ihre Hilflosigkeit im Umgang mit den Kindern unglücklich und traurig. Sie ist sich bewusst, dass sie gegenüber den Kindern ungerecht ist, weiß aber nicht, wie und was sie ändern soll.

Auch, dass das Verhältnis zu ihrem Ältesten besonders angespannt ist und sie ihm kaum Aufmerksamkeit schenken kann, ist der jungen Mutter klar und lässt sie manchmal verzweifeln. Elke selber hat eine extrem schwierige Kindheit erlebt, in der sie viel ertragen musste.

Elke hat sich nun Hilfe suchend an Katia Saalfrank gewandt und hofft, gemeinsam mit der Diplom-Pädagogin einen Weg aus der Überforderung und mehr Zugang zu ihrem Sohn zu finden.

Am 19. November 2008 wird eine Wiederholung vom 05.12.2007 gesendet. Katia Saalfrank ist in Wuppertal.

12. November 2008

Anfang 2008 war die Diplom-Pädagogin zum ersten Mal bei Familie K. Damals gab es täglich Streit in der Familie. Die alleinerziehende Mutter Andrea war nur noch genervt und reagierte auch mit Gewalt. Zwischen der 12-jährigen Denise und ihrem 7-jährigen Bruder Fabio kam es häufig zu Streit aufgrund der sehr beengten Wohnverhältnissen. Andreas älteste Tochter, Sarah (18), die zum damaligen Zeitpunkt das zweite Mal schwanger war und ebenfalls noch zu Hause wohnte übernahm viel Verantwortung, was auch wieder zu Ärger mit Andrea führte. Nach und nach konnte Katia, das Beziehungschaos in der Familie etwas lichten. Für Sarah zeigte sie eine Möglichkeit, wie sie als junge Mutter auf eigenen Beinen stehen kann. Und auch das schwierige Verhältnis zwischen Andrea und Denise konnte Katia bearbeiten. Mittlerweile sind sieben Monate vergangen und in der Familie hat sich Einiges getan: Andrea ist mit Denise und Fabio umgezogen und die 39-Jährige hat sogar einen neuen Job gefunden. Das früher angespannte Verhältnis zwischen Sarah und Andrea hat sich seit dem Auszug sehr gebessert und auch Denise profitiert von der neuen Situation. In der Nachsorge hat Katia Andrea immer wieder bestärkt, Hilfe von staatlichen Stellen anzunehmen – doch alte Ängste und Vorbehalte brechen beim nun geplanten Gang zum Jugendamt aus…

Vier Monate liegt der Besuch von Katia Saalfrank bei der Berliner Familie M. zurück. Die Familie zeigte sich wenig liebevoll im Umgang miteinander: Nadine fühlte sich damals von ihrem Mann allein gelassen, weil ein Großteil der Erziehung an ihr hängen blieb. Detlef und Nadine stritten viel und laut - die Kinder litten darunter. Als Katia das erste Mal bei der Familie zu Gast war, kippte die anfangs freundliche Stimmung schnell ins Gegenteil. Angst und auch Detlefs zurückliegender Alkohol-Entzug waren wichtige Themen in der Familie. Jetzt vier Monate später sind Ruhe und Gemeinsamkeit eingekehrt. Vor Katias erstem Besuch gab es kaum gemeinsame schöne Zeiten am Tag - heute nutzt die Familie z.B. Essenszeiten zum familiären Austausch. Katia bespricht bei ihrem neuen Besuch nochmals mit Detlef seine Rolle in der Familie und möchte Nadine noch mehr entlasten und bestärken. Detlef gewinnt in der erneuten Arbeit mit Katia eine wichtige Erkenntnis: Um Kraft geben zu können, muss man zuerst Kraft haben. Und dazu braucht auch Nadine ab und zu kleine Erholungspausen. Um Katia eine Freude zu machen, hat die Familie eine Überraschung vorbereitet.

05. November 2008

Diesmal ist Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank von der vierköpfige Familie St. nah der französischen Grenze eingeladen worden. Die beiden Schwestern Melanie (10 Jahre alt) und Laura (7 Jahre alt) teilen sich ein Zimmer und ein Bett - diese Nähe führt häufig zu Streit. Beide Mädchen sind sehr sensibel und merken, dass die Eltern belastet sind. Katia erkennt schnell, dass die ständigen Kontaktversuche der Kinder und auch das Gerangel unter den Schwestern um die Liebe um die im Moment eher sparsame Zuwendung der Eltern zu lauten Auseinandersetzungen unter allen Familienmitgliedern führt.

Besonders die 10-jährige Melanie leidet unter den lautstarken und heftigen Reaktionen ihres Vaters, der zur Strafe auch schon mal die Hand gegen seine Kinder hebt. Mutter Romy (42) behauptet zwar von sich selbst, dass sie keine strenge Mutter sei, im täglichen Umgang mit ihren Kinder wird sie jedoch schnell laut, abwertend den Kindern gegenüber und reagiert auch unfair. Romy leidet zusätzlich unter 'Morbus Crohn', einer chronischen Darmentzündung, deren Schübe durch psychischen Stress verstärkt werden. Vater Jörg (47) arbeitet in der Nachtschicht und verbringt den Großteil des Tages mit seinen Töchtern. Er scheint zwar nicht so gestresst wie seine Frau, reagiert aber auch schnell gereizt, weil er durch die regelmäßige nächtliche Arbeit erschöpft ist. Wenn Jörg zu müde und angestrengt ist, wird er oft schnell laut und im schlimmsten Fall rutscht ihm dann auch die Hand aus. In der Vergangenheit hat er in schwierigen Situationen oft zur Flasche gegriffen. Für Romy war dies eine furchtbare Zeit, weil Jörg ihr gegenüber auch handgreiflich wurde. Das ist zwar jetzt v orbei - dennoch ist Romy oft misstrauisch. Das belastet die Ehe zusätzlich.

Katia arbeitet mit Romy und Jörg. Diese haben überhöhte Erwartungen an ihre Kinder und möchte, dass ihre Kinder einfach 'funktionieren' und immer auf sie hören - die Eltern erfahren, dass das nicht geht. Dennoch bleiben die Auseinandersetzung mit den Kindern nicht aus. Kann Katia in dieser festgefahrenen Situation etwas für die Kinder erreichen?

29. Oktober 2008

Heute ist Katia Saalfrank zu Gast bei Familie B. in Pansdorf. Zur Familie gehören Mutter Natascha, Vater Peter, die gemeinsamen Kinder Jan Niklas (8) und Annalena Sophie (4) sowie Nataschas zwölfjähriger Sohn Nils Daniel.

Zwischen ihm und seinem Stiefvater kommt es oft zu Streitigkeiten. Nils versucht, Peter aus dem Weg zu gehen und lehnt die Nähe zu seinem Stiefvater ab. Er fühlt sich von ihm provoziert und hat oft das Gefühl, gegenüber seinen Geschwistern benachteiligt zu werden. Nils fühlt sich zum Sündenbock abgestempelt, der an allem Schuld sein soll. Aber auch unter den Geschwistern kommt es häufiger zu Auseinandersetzungen, besonders zwischen Nils und seinem jüngeren Bruder Jan Niklas. "Nikki" ist der Wirbelwind der Familie. Wenn er zusammen mit Nils spielt entstehen schnell Streitigkeiten, die in Handgreiflichkeiten und verbaler Gewalt enden. Der Achtjährige sucht die Nähe zu seinem Bruder, beschimpft ihn dann aber auch schnell und kennt seine Grenzen nicht. Unproblematisch ist der Umgang mit der vierjährigen Annalena, dem Nesthäkchen der Familie.

Mutter Natascha hat wenig Nerven für die Bedürfnisse ihrer Kindern und hält sich eher aus allem raus. Ansonsten jedoch ist die 35-Jährige leicht reizbar, aufbrausend und brüllt die Kinder schnell an. Zwischen ihrem Mann und ihr herrscht wenig Kontakt - im Gegenteil: beide vermissen die Unterstützung des Partners streiten nur noch. Oft ist die Beziehung zwischen Peter und Nils Anlass zum heftigen Streit zwischen den Eheleuten. Die Streitigkeiten und verbalen Entgleisungen finden oft vor den Augen und Ohren der Kinder statt. Natascha wirft ihrem Mann vor, dass er seine leiblichen Kinder bevorzugt behandelt. Ob Natascha ihren Mann Peter noch liebt, kann die 35jährige momentan nicht sagen.

Auch der 37-jährige Peter ist am Ende seiner Kräfte. Er ist Altenpfleger und arbeitet auch nachts, um tagsüber für seine Familie da zu sein. Er ist verzweifelt, da er die Hilfe seiner Frau vermisst und möchte gerne besseren Kontakt zu einem Stiefsohn haben. Ihm ist bewusst, dass er seine leiblichen Kinder bevorzugt behandelt. Peter sieht aus eigener Kraft keine Chance mehr für eine Veränderung der angespannten Situation und hat deshalb Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank um Unterstützung für sich und seine Familie gebeten.

22. Oktober 2008

Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank besucht die fünfköpfige Familie S. in Duisburg. In der Familie geht es laut und ruppig zu - auch Klapse werden mal verteilt. Mutter Lidia ist von den Streitereien zwischen ihren Kindern oft überfordert, zieht sich zurück und überlässt die Geschwister dann sich selbst. Vater Raffaele verbringt viel Freizeit im Fitness-Studio und "flüchtet" so auch vor der Situation zu Hause. Katia Saalfrank versucht zwischen allen zu vermitteln und erkennt, dass viele Schwierigkeiten aus der Vergangenheit der Familie herrühren.

Bei Familie S. aus Duisburg geht es oft laut und ruppig zu. Die fünfköpfige Familie lebt in einer kleinen Dreizimmerwohnung, in der sich die Geschwister Isabella (11) und Alessandro (5) ein Zimmer teilen müssen und deshalb oft schon wegen Kleinigkeiten in einen heftigen Streit geraten. Für Alessandro erfordert viel Aufmerksamkeit. Der kluge Fünfjährige will es genau wissen und fordert Erklärungen und Zuwendung, die ihm nicht immer entgegengebracht wird. Die vierfache Mutter Lidia (42) beschreibt Alessandro als unruhigen und traurigen Jungen, dem etwas zu fehlen scheint. Sie ist ihm nicht böse, dass er laut und aggressiv ist; sie möchte nur verstehen was er vermisst und was ihn so unzufrieden macht.

Die tägliche Belastung durch die Kinder, den Haushalt und Meinungsverschiedenheiten mit ihrem Partner Raffaele, wird für Lidia oft zu viel. Sie zieht sich dann zurück und kann die Streitigkeiten nicht klären und den Alltag schlecht übernehmen. Die Kinder sind dann häufig auf sich gestellt, was zu Chaos, Streitigkeiten und auch Traurigkeit bei den Kindern führt. Auch mit Raffaele gibt es Ärger: Er verbringt wenig Zeit mit der Familie und wenn er Zuhause ist, ist im Umgang mit seinen Kindern oft ungeduldig und verhängt heftige Strafen. Genny, die älteste Tochter der Familie hilft häufig bei ihrer Mutter, hat aber auch eine belastende Vergangenheit mit Raffaele, die es gilt aufzuarbeiten. Diplom Pädagogin Katia Saalfrank sieht sich bei ihrem Besuch in Duisburg ganz genau die Beziehungen der Familie an und unterstützt dann die Familie wieder zueinander zu finden. Wie wird ihr das gelingen?

15. Oktober 2008

Am 15. Oktober 2008 wird eine Wiederholung vom 24.10.2007 gesendet. Katia Saalfrank ist in Bonn.

08. Oktober 2008

Die 44-jährige Sylvia lebt mit ihren vier Kindern in einer Plattenbausiedlung in Rostock-Groß Klein.

Mit ihrem ältesten Sohn Paul (17) streitet sich Sylvia oft wegen ihrer intensiven Beziehung zur Pfingstgemeinde, einer religiösen Glaubensgemeinschaft. Paul wünscht sich, dass seine Mutter mit ihrem Glauben nicht die ganze Atmosphäre zu Hause bestimmt und dass er so akzeptiert wird, wie er ist - auch ohne Glauben. Die Beziehung zwischen Paul und seinem jüngeren Bruder Kurt (15) ist häufig von brutalen und lautstarken Auseinandersetzungen geprägt.

Mutter Sylvia hat nicht die Kraft, bei den Streitereien ihrer Kinder zu vermitteln und zieht sich dann in ihr Zimmer zurück und betet. Die Kinder sind dann sich selber überlassen, was oft zur Eskalation führt. Sylvia wünscht sich, dass die Familie wieder eine Gemeinschaft wird und alles ruhig und harmonisch ohne Streit läuft.

Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank möchte Sylvia helfen, wieder aktiver auf ihre Familie zu zugehen. Doch zunächst muss sie ergründen, warum Sylvia für den Alltag mit ihren Kindern keine Kraft aufbringen kann.

1. Oktober 2008

Felix und Julia - zwei Teenager, zwei Geschichten. Der 14-jährige Felix wuchs in schwierigen Verhältnissen auf, rutschte ab bestimmte mit seinem Alkoholkonsum und seinem gewalttätigen Verhalten den Familienalltag. Der Teenager Julia fühlte sich ungeliebt in der Familie, es gab es kein liebevolles Miteinander. Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank besucht nun beide Familien ein zweites Mal und erlebt so manche Überraschung.

Sonja (32) aus Bad Berleburg hat sich sehr gefreut zu hören, dass Katia sie noch einmal besuchen kommen möchte. Sie hat sich dies gewünscht auch, um zeigen zu können, wie positiv sich ihr Leben verändert hat. Besonders im Umgang mit den Kindern hat sich Sonja bemüht und vor allem an ihrer Aggressivität gearbeitet.

Die kleine Pia (4) ist ganz entzückt über den erneuten Besuch von Katia. Julia (14) geht es gut auch, wenn das Verhältnis zu ihrer Mutter nur kurz besser gewesen und im Moment wieder belastet wirkt. Sie befindet sich in einer schwierigen Phase, die man von Jugendlichen ihres Alters kennt.

Christine (51) und Felix (15) freuen sich sehr über den erneuten Besuch von Katia. Die Entwicklung ist sehr positiv; Mutter und Sohn verstehen sich wesentlich besser, Felix arbeitet zur Zeit durch Arbeiten im Wald seine Sozialstunden ab. Die Familie ist im Umgang miteinander viel ruhiger und freundlicher geworden. Sie scheinen die Grenzen des anderen besser respektieren zu können, was insgesamt für einen guten Umgang sorgt. Gemeinsame Unternehmungen und auch Gespräche sind heute an der Tagesordnung, was vor Katias erstem Besuch nicht denkbar gewesen wäre. Felix und seine Mutter sind sich in der vergangenen Zeit viel näher gekommen und haben begonnen die Vergangenheit zu bearbeiten.

Nachhaltig beeindruckt scheint Felix der Aufenthalt in der Herforder JVA zu haben. Auch heute denkt er manchmal an die Eindrücke sie er dort mit Katia gesammelt hat und an daran, was die jugendlichen Insassen ihm im gemeinsamen Gespräch erzählten. Mutter Christine freut sich zeigen zu können, wie positiv sich auch über einen längeren Zeitraum die Arbeit mit Katia auf die ganze Familie ausgewirkt hat. Christine ist sehr stolz auf sich und ihren Jüngsten und bewundert vor allem Felix, der viel Kraft für Veränderung aufgebracht hat.

24. September 2008 Katia Saalfrank ist in Zeitz

Heute ist Katia Saalfrank zu Gast bei Familie G.. Die Familie - bestehend aus den Kindern Jennifer (12), Benjamin (7) und Leonie (3) sowie Mutter Veronika mit ihrem Lebensgefährten Matthias - lebt auf 90qm in einer Fünfzimmer-Altbauwohnung in Zeitz.

Die zwölfjährige Jennifer sieht sich selber als das "schwarze Schaf" der Familie. Sie fühlt sich von ihrer Mutter grundsätzlich missverstanden. Mutter Veronika hat sich zurückgezogen, so dass Jennifer sich viel um ihre Geschwister kümmern und oft die Rolle der Mutter einnehmen muss. Benjamin ist der einzige Junge unter den Geschwistern und hat es im Moment in der Familie nicht leicht. Er wird häufig von seiner großen Schwester geärgert und auch seine Mutter und Matthias beschimpfen ihn oft. Benjamin reagiert mit Rückzug und wirkt unglücklich und allein.

Matthias, der neue Lebensgefährte von Veronika, ist seit fast einem Jahr Bestandteil der Familie. In Jennifers Augen ist er der Grund für Konflikte zwischen Mutter und Tochter. Matthias mischt sich häufig ein und löst Konflikte auf seine Art: Mit lautem Schreien und Aggressionen. Da Matthias in seiner Jugend selbst sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat, will er eigentlich jetzt vieles besser machen! Zwischen Matthias und Jennifer ist es besonders schwierig. Jennifer hat vor allem Angst vor dem lauten, aggressiven Ton. Es gibt ständig Diskussionen um Kleinigkeiten, dauernd droht eine Eskalation. Jenny fühlt sich von ihrer Mutter nicht ernst genommen und glaubt nicht, dass ihre Mutter sich ihr gegenüber tatsächlich ändern will und kann.

Mutter Veronika verliert zunehmend die Kraft für ihre Kinder und das Leben insgesamt. Die täglichen Auseinandersetzungen und Machtkämpfe treiben sie in Ratlosigkeit und Resignation. Oft schreit sie jedoch ihre Kinder an. Ihr starkes Übergewicht hindert Veronika daran, etwas mit ihren Kindern zu unternehmen, sie wirkt träge und gelangweilt. Die Kinder sind dadurch oft sich selber überlassen. Veronika hofft, dass sich ihr Verhältnis zu Jennifer wieder intensiviert. Sie möchte die Ablehnung, die sie ihrer Tochter jetzt entgegen bringt durch Liebe ersetzen.

Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank beginnt mit ihrer Arbeit und stößt auf erschreckende Erlebnisse der Familie, die alle zu lähmen scheinen. Nach kurzer Zeit jedoch zeigen sich positive Veränderungen aber auch weitere Krisen bleiben nicht aus, so dass Katia gefordert ist. Wie geht Katia Saalfrank mit der Situation nun weiter um?

17. September 2008

Heute besucht Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank Familie Spitzer. Die Patchworkfamilie, Mutter Martina mit ihrem Partner Michael sowie Martinas Tochter Danielle (11) und die gemeinsame Tochter Delana (17 Monate) lebt in einer 87qm Wohnung in Berlin.

Seit drei Jahren sind Martina und Michael zusammen. Michael und die elfjährige Danielle geraten immer wieder aneinander. Aufgrund der Streitereien leidet auch die Partnerschaft von Martina und Michael. Die Distanz zwischen Michael und Danielle ist deutlich spürbar. Michael hat Schwierigkeiten, Danielle zu akzeptieren, was sich auch auf Martina auswirkt, der ein liebevoller Umgang mit ihrer Tochter kaum mehr möglich ist. Stattdessen schenkt das Elternpaar all ihre Liebe der fast 2-jährigen Tochter Delana, während Danielles emotionale Belange hinten anstehen, manchmal sogar komplett ignoriert werden.

Die Beziehung zwischen Danielle und Michael war von Beginn an schwierig. Michael fühlt sich nicht akzeptiert und reagiert unfreundlich auf das kleine Mädchen: Sobald der Kraftfahrer abends nach Hause kommt und Danielle sieht, geht der Ärger los. Er provoziert sie, respektiert ihre Privatsphäre nicht und beschimpft Danielle - die sich immer mehr zurückzieht.Martina versucht bei Auseinandersetzungen zu schlichten, wird aber dann auch oft laut und unfair ihrer Tochter gegenüber. Sie verhängt strenge Strafen wie Fernsehverbot oder Hausarrest. Wenn Danielle sich verteidigt, kontert die Mutter wenig freundlich: "du bist scheiße". Martina steht meist hinter Michael und nimmt ihre Tochter nur selten in Schutz. Danielle fühlt sich alleine und unverstanden in ihrer eigenen Familie.Martina wünscht sich, dass Katia ihr und Michael die Augen für die wichtigen Dinge in der Beziehung zu ihren Kindern öffnet. Sie hofft, dass sie bald wieder ruhig mit Danielle sprechen und besser mit ihr umgehen kann. Auch Michael hofft, dass irgendwann alle vier als Familie zusammen wachsen können und jeder Verständnis für den anderen entwickeln kann. Katia Saalfrank macht sich mit der Familie an die Arbeit...

Am 10. September 2008 wird eine Wiederholung vom 12.12.2007 gesendet. Katia Saalfrank ist in Neuss.

03. September - Katia Saalfrank ist in Berlin

Heute besucht die Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank Familie M. aus Berlin. Tägliche laute Streitigkeiten und derbe Beschimpfungen untereinander bestimmen das Zusammenleben von Vater Detlef (41), Mutter Nadine (36) und ihren sechs Kindern Viviane (10), Pamela (9), Jean-Paul (7), Josephine (6), Dominik (4) sowie Charlene (8 Monate).

Aufgrund der ständig eskalierenden Konflikte, sind die Nerven bei allen Familienmitgliedern zum Zerreißen gespannt. Mutter Nadine scheint mit der Erziehung ihrer Kinder in vielen Momenten überfordert. In ihrer Verzweiflung und Hilflosigkeit droht sie den Kindern häufig damit, sie in ein Heim zu geben, oder die Polizei anzurufen. Das macht

Ebenfalls verantwortlich für die schwierige Situation der Familie ist der kritische Ehe-Zustand von Detlef und Nadine. Die beiden streiten sehr häufig miteinander und flößen ihren Kindern damit sehr viel Angst ein - häufig gibt es sogar Tränen. Vater Detlef sitzt mittlerweile auf gepackten Koffern.

Hinzu kommt die räumliche Enge. Die achtköpfige Familie lebt in einer 5-Zimmer-Wohnung. Das Wohnzimmer ist gleichzeitig das Schlafzimmer der Eltern. Eine Möglichkeit zum Rückzug gibt es nicht. Alle Familienmitglieder sind unglücklich und wünschen sich Veränderung. Kann Katia Saalfrank helfen?

Ab dem 3. September 2008: Start der neuen Staffel - 17 Folgen

28. Mai 2008 - Katia Saalfrank ist in Mainz

Die 30-jährige Hausfrau Mandy lebt allein mit ihren drei Kindern Ilias (12 Jahre), Justin (8 Jahre) und dem 5-jährigen Anouar in Mainz. Tante Melanie, die Schwester von Mandy, ist oft zu Besuch. Melanie spürt, dass ihre Schwester am Ende ihrer Kräfte ist. Sie wünscht sich, dass sie jemanden findet, der ihr im Umgang mit den Kindern Unterstützung gibt. Die beiden Frauen haben Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank um Hilfe gebeten.

Die Kommunikation in der Familie ist laut und unfreundlich. Ilias zeigt im Alltag viel Wut und Aggressionen gegen Jedermann. Jede Begegnung kann dazu führen, dass er seine Brüder und seine Mutter schlägt. Findet sich kein Grund, schlägt er einfach im Vorbeigehen mal zu. Justin leidet häufig unter seinem großen Bruder Ilias und darunter, dass seine Mutter bei Ärger nicht eingreift. Der kleine Anouar imitiert seinen großen Bruder Ilias und ist außerdem selbstbewusst, was Mandy fordert. Er weigert sich häufig zum Kindergarten zu gehen und braucht dann viel Zeit, Zuwendung und Geduld, die Mutter Mandy oft nicht aufbringen kann. Mehrmals täglich wird er von seiner Mutter ist sein Zimmer gesetzt und stampft dann heftig gegen die Tür. Sein letzter Ausweg ist das Herumschmeißen sämtlicher Gegenstände.

Mutter Mandy selbst wirkt wenig interessiert an ihren Jungs und verfällt im Alltag häufig in lautes Schreien, was die Kinder verunsichert. Sie ist mit der gesamten Situation gerade überfordert. Kann Katia Saalfrank der überforderten Mutter wieder Kraft geben, sich liebevoll um ihre Kinder zu kümmern und mit ihnen das Familienleben erarbeiten, dass sich alle wünschen?

21. Mai 2008 - Katia Saalfrank ist in Windeck

Bei Familie D. aus Windeck herrscht Langeweile, Frustration und Perspektivlosigkeit. Der Umgang miteinander ist aggressiv und laut, Gewalt bestimmt den Alltag. Zur Schule gehen alle vier Kinder nur unregelmäßig oder gar nicht! Mutter Elli ist verzweifelt und hat Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank um Unterstützung gebeten.

In Windeck wohnt Mutter Elisabeth mit ihren vier Kindern: Samantha (16), Angelina (14), Sarah (13) und Riccardo (11). Sie ist im Moment in einer ganz schwierigen Situation: Vor einigen Wochen hat sie es endlich geschafft sich von ihrem Mann zu trennen. Nun ist zwar etwas Entspannung eingekehrt, aber Elli muss nun mit allem alleine zu recht kommen, was ihr schwer fällt.

Zwischen Sarah und Riccardo ist es besonders schwierig. Sie sticheln und ärgern sich, wo sie nur können, schreien sich an und schlagen sich heftig. Aber auch Samantha geht zur Zeit nicht zur Schule und scheint keine Perspektive zu haben. Angelina zieht sich eher zurück und bleibt mir ihren Sorgen alleine. Elli sorgt sich um alle Kinder und weiß nicht mehr weiter. Katia Saalfrank versucht zunächst die Situation zu verstehen und dann Schritt für Schritt gemeinsam mit der Familie Ziele aus der Krise zu erarbeiten. Eine Herausforderung für die Familienberaterin.

14. Mai 2008 - Katia Saalfrank ist in Regensburg

Regensburg an der Donau. Hier wohnt Familie O. Michaela ist 30 und Hausfrau. Martin ist 35 und arbeitet als Produktionshelfer. Die beiden haben drei gemeinsame Kinder: Nesthäkchen Saskia ist 10 Monate, Christian ist 4. Und es gibt noch einen zweiten Martin in der Familie - er ist sechs Jahre alt.

Der Alltag ist im Moment sehr belastend für alle: schon am frühen Morgen ist die Stimmung in der Familie auf dem Tiefpunkt. Martin scheint verzweifelt und der Versuch ihn anzuziehen, endet meist mit Tränen. Martin ist ein sehr sensibles Kind. Jede Veränderung seiner Gewohnheiten macht ihm Angst. Deshalb sind für den 6-Jährigen liebevolle und verlässliche Rituale absolut wichtig. Auch Verständnis und Zuwendung für Martin sind wesentlich. Das war bisher kaum möglich.

Die Diplom- Pädagogin Katia Saalfrank wurde von Michaelas Freundin angeschrieben, weil sie gesehen hat, dass die Familie ohne fremde Hilfe kaum eine Chance hat. Michaela und Martin wollen nun mit Katia gemeinsam einen Weg finden ihren Sohn zu verstehen.

07. Mai 2008 - Katia Saalfrank ist in Leer

In dieser Folge besucht Katharina Saalfrank Familie H. aus Leer in Ostfriesland. Die alleinerziehende Frührentnerin Roswitha (45) hat fünf Kinder von zwei Vätern. Sie lebt mit Björn (20), Jens (19), Jessica (17) und der fünfzehnjährigen Jennifer unter einem Dach.

Roswithas Sprösslinge liegen im ständigen Streit miteinander. Aggressionen, Beleidigungen und verbale Machtkämpfe bestimmen den Alltag der Familie. Vor allem die hohe Gewaltbereitschaft von Jens und Jennifer macht Roswitha schwer zu schaffen. Jens hat Jennifer schon einmal mit einem Messer bedroht und gegen seine Mutter sogar mehrere Male die Hand erhoben, allerdings ohne zugeschlagen zu haben.

Jennifer reizt mit ihrer provokanten Art nicht nur Bruder Jens. Auch in der Schule geriet sie deswegen schon häufig in Schlägereien. Mittlerweile weigert sich die fünfzehnjährige in die Schule zu gehen, weil sie Angst vor den Attacken ihrer Mitschüler hat. Roswitha ist am Ende ihrer Kräfte.

Der Stress mit ihren Kindern setzt ihr dermaßen zu, dass sich Roswithas Arzt schon Sorgen um ihre Gesundheit macht. Von den Vätern ihrer Kinder wird sie überhaupt nicht unterstützt.

30. April 2008 - Katia Saalfrank ist in Remscheid

In dieser Folge besucht die Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank Familie Kleinschroth. In Remscheid lebt die allein erziehende Andrea (39) mit ihren Kindern Sarah, Denise (12) und dem siebenjährigen Fabio. Die 18-jährige Sarah ist bereits Mutter. Sie hat einen elfmonatigen Sohn, Leon, und ist zurzeit wieder schwanger. Sarah, Denise und Fabio sind von drei unterschiedlichen Vätern, zu denen kein Kontakt mehr besteht. Auch Sarahs Kinder sind von verschiedenen Vätern.

Es herrschen belastende Zustände: Die Kleinschroths leben in einer nur 95 Quadratmeter großen Vier-Zimmer-Mietwohnung. Denise teilt sich mit ihrer Schwester Sarah und deren fast einjährigem Sohn ein Zimmer, das Schlafzimmer von Mutter Andrea und Fabio ist gleichzeitig auch der Wohnraum der Familie. Einige der Zimmer sind vom Schimmel befallen.

Drei Generationen leben auf engstem Raum - und das geht nicht gut: Denise, die sich als „Sündenbock" der Familie fühlt, liegt mit ihrem Bruder Fabio in ständigem Streit. Immer wieder muss Sarah als „Ersatzmutter" einspringen und sich um ihre jüngeren Geschwister kümmern. Dabei wird sie sehr laut und aggressiv. Andrea wiederum ist mit der Situation vollkommen überfordert: Sie benutzt Gewalt, um sich durchzusetzen und ist am Ende ihrer Kräfte.

Katia Saalfrank analysiert die Situation: Jeder in der Familie sitzt zwischen den Stühlen, es gibt keine klaren Rollenverteilungen. Die unklaren Strukturen führen zu Spannungen. Die Diplom Pädagogin erarbeitet mit Andrea, dass sie selbst etwas dafür tun muss, damit sich die Situation ändert. Sie zeigt den Kleinschroths, wie sie diesen Teufelskreis durchbrechen können. Katia Saalfrank kümmert sich auch um Sarah. Sie zeigt der jungen Mutter eine Lebensalternative und besucht mit ihr ein Mutter-Kind-Haus. Dort werden die Kinder tagsüber betreut, während die Mütter eine Ausbildung machen können oder zur Schule gehen.

Start der neuen Staffel

16. Januar 2008 - Katia Saalfrank ist in Kleinberghofen

Die fünfköpfige Familie H. lebt im ländlichen Kleinberghofen, bei München. Monika (38) und Uwe (42) haben zusammen die drei Kinder Nicole (16), Thomas (12) und Maximilian (8). Die Eltern haben verschiedene Ansichten über die Kindererziehung und geraten immer wieder in heftigen Streit. Es gibt viele Konfliktpunkte, die inzwischen auch ihre Beziehung gefährden.

Ihre älteste Tocher Nicole kapselt sich immer mehr von ihren Eltern ab und zieht sich aus dem Familienleben zurück. Sie hält sich nur noch in ihrem Zimmer auf und hegt mit ihren 16 Jahren einen ungewöhnlichen Wunsch: Sie möchte unbedingt ein eigenes Kind.

Mutter Monika sind die täglichen Anforderungen mit ihren Kindern einfach zu viel. Sie fühlt sich alleine, weil Uwe rund um die Uhr arbeitet und sie zu Hause nicht unterstützen kann. Auch an ihre Tochter kommt Monika nicht mehr heran. Monika wünscht sich sehr, dass die vielen Gemeinheiten und der aggressive Umgangston zwischen ihr und ihrem Mann und innerhalb der Familie endlich aufhören. Sie möchte, dass Uwe sich den Kindern gegenüber respektvoller verhält.

Das Verhältnis zwischen Uwe und seiner Tochter Nicole ist sehr angespannt. Nicole fühlt sich nicht geliebt. Teilweise ist Uwe bei Streitigkeiten auch schon die Hand ausgerutscht, so dass auch Angst eine große Rolle spielt.

Am 08. Januar 2008 wird eine Wiederholung vom 25.04.2007 gesendet. Katia Saalfrank ist in Kassel.

01. Januar 2008 - Katia Saalfrank ist in Walsrode

In der heutigen Folge "Die Super Nanny" besucht die Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank die 43-jährige Ute W., die mit ihrer 14-jährigen Tochter Clarissa und ihrem Verlobten in Walsrode lebt.

Ute macht sich große Sorgen um Clarissa, zu der sie kaum mehr Vertrauen hat. Clarissa fühlt sich zu Hause nicht wohl und ist schon mehrfach von dort weggelaufen. Den Unterricht im letzten Schuljahr konnte Clarissa deshalb nur sporadisch besuchen und musste wegen enormer Fehlzeiten nun die siebte Klasse auf der Hauptschule wiederholen.

Clarissa hat häufig Ärger mit dem Lebensgefährten ihrer Mutter und entzieht sich allen Situationen zu Hause. In der Stadt lässt sie ihren Frust raus und rempelt auch mal Passanten an. Hier sucht sie nach Anerkennung und einen Ausgleich zu der schwierigen Situation zu Hause. Ihre Mutter und sie vergreifen sich im Streit häufig im Ton. Mutter Ute (43) hat bei der Erziehung ihrer Kinder immer großen Wert auf gegenseitiges Vertrauen gelegt. Seit die Situation zu Hause jedoch eskaliert, Clarissa oft wegläuft und Versprechungen nicht mehr einhalten kann, ist sie verzweifelt. Aus Angst ihre Tochter könnte wieder ausreißen, versucht Ute jedem Streit aus dem Weg zu gehen und lässt ihre 14-jährige Tochter gewähren.

Die Familie fühlt sich nicht wohl und spürt, dass es so nicht weiter geht. Kann Katia den wahren Grund für Clarissas Weglaufen herausfinden und Ute und ihre Tochter in einem Schritt aufeinander zu unterstützen?

19. Dezember 2007 - Katia Saalfrank ist in Bad Berleburg

Die allein erziehende Mutter Sonja (31) lebt mit ihren zwei Töchtern, der 13-jährigen Julia und der 4-jährigen Pia-Sophie, im idyllischen Bad Berleburg bei Siegen. Sonja scheint jegliche Beziehung zu ihren Töchtern verloren zu haben, lautstarke und vor allem verbale Auseinandersetzungen sind in der Familie an der Tagesordnung. Überhaupt geht es sehr rau zwischen allen zu. An einen liebevollen Umgangston ist schon lange nicht mehr zu denken. Diskussionen, Auseinandersetzungen und Streitereien hat Sonja vor allem mit ihrer ältesten Tochter. Julia vertraut ihrer Mutter nicht mehr, scheint enttäuscht und einsam. Mittlerweile schreit Sonja nur noch vor allem mit ihrer Tochter, während diese sich immer mehr von ihrer Mutter zurückzieht.

Eine 'innere Mauer' hält Sonja davon ab, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen, den Alltag gut zu bewältigen, ihnen Liebe zu zeigen oder freundlich mit ihnen umzugehen. Sie fühlt sich nicht in der Lage, ihre älteste Tochter in den Arm zu nehmen, wenn diese traurig ist und weint. Auch kann sie ihre Liebe zu Julia nicht mehr sagen oder zeigen. Julia leidet sehr darunter.

Es scheint eine ausweglose Situation für Sonja zu sein, die so gerne für ihre Töchter da sein möchte und ihren Kindern wieder ein liebevolles Familienleben bieten möchte. Sie hat deshalb Katia Saalfrank eingeladen und um deren Unterstützung gebeten.

12. Dezember 2007 - Katia Saalfrank ist in Neuss

Die 37-jährige Maria ist allein erziehende Mutter von drei Kindern und kommt somit oft an ihre Grenzen . Vor allem mit ihrer ältesten Tochter, der 16-jährigen Sahra, häufen sich seit zwei Jahren die Schwierigkeiten. Der jugendliche Gothic-Fan und Maria machen sich gegenseitig das Leben schwer. Egal was sie ihr sagt, um was sie Sahra bittet, es scheint an ihr abzuprallen. Umgekehrt kann auch Maria sich nicht mehr auf ihre Tochter einlassen. Die Beziehung zu Sahra bezeichnet Maria selbst als "Hass-Liebe" und belastet.

In der Familie herrscht häuft eine aggressive Stimmung. Maria sieht sich zwar selbst als liebevoll, aber auch als hektisch, nervös und aufbrausend. Manchmal zweifelt Maria dann an sich und denkt daran, Sahra in ein Heim zugeben.

Maria hat seit April diesen Jahres Kontakt zum Jugendamt. Die Hilfe läuft jedoch schleppend an. Des Weiteren hat sie den Kontakt zu einer Sozialpädagogin gesucht, was ihr für kurze Zeit geholfen hat. Doch Sahra fühlt sich missverstanden und kann sich auf nichts einlassen.

Jetzt hat Maria große Angst, dass ihrer Tochter abrutscht, ihr etwas passiert oder sie an die falschen Freunde gerät. Sie möchte gerne wieder auf Sarah zugehen können und hat deshalb Katia Saalfrank eingeladen und um Unterstützung gebeten.

31. Oktober 2007 – Katia Saalfrank besucht zwei Familien erneut

24. Oktober 2007 - Katia Saalfrank ist in Bonn

Im Bonner Stadtteil Kessenich lebt Sandra mit Ihrer Mutter. Mit 16 Jahren ist sie zwar bereits polizeilich bekannt, schwänzt seit Monaten die Schule und hängt auf der Straße ab, hat aber auch eine schwere Kindheit gehabt.

Mit Renate, ihrer Mutter versteht sie sich überhaupt nicht und fühlt sich missverstanden. Renate hat in der Vergangenheit viele traumatische Erlebnisse gehabt und hat Angst, dass ihre Tochter völlig auf die schiefe Bahn gerät, ist aber mit der Situation überfordert, weil sie selbst wenig Kraft hat.

Seit ihr Mann die Familie verließ, muss Renate viele eigene Schwierigkeiten bewältigen und vorallem das Geld zum Überleben sichern. Um Sandra noch eine Chance zu bieten und Renate mit ihren Sorgen aufzufangen, haben beide die professionelle Hilfe von Diplom-Pädagogin Katia Saalfrank angefragt.

 



Katharina Saalfrank
 
© 2010 Katharina Saalfrank · Kontakt, Impressum